Hypoparathyreoidismus — eine wenig bekannte und häufig fehldiagnostizierte Erkrankung — betrifft bis zu 110.000 Menschen in Europa und hat erhebliche Auswirkungen auf ihren Alltag.
Späte Diagnose Da die Krankheit vor allem Frauen betrifft und zahlreiche Symptome verursacht, wird sie oft erst spät erkannt, wenn die Folgen bereits eingetreten sind: eine deutlich beeinträchtigte Lebensqualität und soziale Isolation.
Vielfältige Folgen Hypoparathyreoidismus ist durch eine unzureichende oder fehlende Ausschüttung des Parathormons (PTH) durch die Nebenschilddrüsen gekennzeichnet. Dies führt zu Hypokalzämie und in manchen Fällen zu Hyperphosphatämie, mit möglichen Auswirkungen auf Nieren, Skelett und kognitive Funktionen.
Belastende Symptome Die Symptome — Müdigkeit, Muskelschmerzen, Parästhesien, kognitive Beeinträchtigungen, Tetanie usw. — sind unspezifisch, aber stark belastend. Dies trägt zu erheblichen Diagnoseverzögerungen und einer schwierigen diagnostischen Odyssee bei.
Beeinträchtigte Lebensqualität Trotz bestehender Behandlungen gelingt es vielen Betroffenen nicht, einen stabilen Kalziumspiegel im Blut zu erreichen. Dies beeinträchtigt ihre Lebensqualität erheblich. Für diese Patientinnen und Patienten besteht ein großer medizinischer Bedarf an Innovationen, die diesen Gleichgewichtszustand dauerhaft wiederherstellen und die natürliche Funktionsweise des Körpers möglichst genau nachahmen.
Großer Bedarf an medizinischen Innovationen Der Verband Hypoparathyroidism France betont die Bedeutung eines besseren Verständnisses der Krankheit und die Notwendigkeit neuer therapeutischer Ansätze, um die zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen.
Weitere Informationen unter: www.hypopara.fr
Didier Galibert
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